Autobiografischer Roman
Sieben Tage Sterben und ein ganzes Leben
Eine WhatsApp-Nachricht stellt Karins Leben auf den Kopf: Ihr Vater will seine Dialyse absetzen — und damit auch sein Leben beenden.
Der Inhalt
Über Leben, Sterben und Versöhnung
Eine WhatsApp-Nachricht bringt Karins Welt ins Wanken: Ihr Vater will die Dialyse absetzen — und damit auch sein Leben beenden. Diese Nachricht markiert den Beginn einer intensiven Woche voller unerwarteter Wendungen, tiefer Einsichten und existenzieller Erfahrungen.
Der Weg ans Sterbebett wird für Karin zu einer Rückkehr in ihre niederbayerische Heimat — und zu sich selbst. In Begegnungen und Erinnerungen fügen sich die Stationen ihres persönlichen Entwicklungsweges wie Puzzlestücke zusammen.
Angesichts des nahenden Todes beginnt eine stille Annäherung an ihre Eltern, deren Lebensgeschichte als Kinder des Krieges ihre eigenen Prägungen sichtbar macht. In ihrer Rolle — irgendwo zwischen buntem Vogel und schwarzem Schaf — gelingt es Karin, mit vielem Frieden zu schließen.
Am Ende steht eine Versöhnung, die dem Tod das Fremde nimmt.
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Was das Buch bewegt
Die Geschichte hat mich tief berührt — nicht nur wegen des Themas, sondern weil die Autorin es mit so viel Ehrlichkeit, Wärme und Klarheit geschrieben hat. Dieses Buch ist ein großes Geschenk für alle, die Abschied nehmen mussten oder noch werden.
In ihrem Buch schildert Karin Hoisl-Schmidt die letzte Woche im Leben ihres Vaters. Sie versteht es, das Sterben als etwas „Normales“ zu beschreiben, das zum Leben dazugehört. Eine liebevolle Hilfestellung für alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema befassen.
Das ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen wird. Die Sprache ist wunderbar, die Wortwahl toll. Sehr flüssig und wie aus dem Leben geschrieben.
Es geht unter die Haut, es geht ans Herz. Ein Abschied, wie ihn sich jede Familie nur wünschen kann. Eine Geschichte, die dem Tod seinen Schrecken nimmt.
Ein Mutmacher für alle, die mit palliativen Situationen umgehen müssen — und ein Hoffnungsschimmer, dass bis zum letzten Atemzug Vergebung möglich ist.
